Magazin · · 2 Min. Lesezeit
Einbürgerungstest: Wie viele Fragen, wie viele richtig?
33 Fragen, 60 Minuten, bestanden ab 17 richtigen Antworten. Was hinter diesen drei Zahlen steckt, woher die Fragen kommen — und warum sich der Test vollständig vorher lernen lässt.
Die drei Zahlen, auf die es ankommt
Im Einbürgerungstest bekommen Sie 33 Fragen: 30 allgemeine und 3 zu dem Bundesland, in dem Sie wohnen. Für alle zusammen haben Sie 60 Minuten. Zu jeder Frage gibt es vier Antworten, von denen genau eine richtig ist.
33 Fragen, 60 Minuten, 17 richtige Antworten — mehr muss man sich vorab nicht merken.
Bestanden ist der Test mit mindestens 17 richtigen Antworten. Das ist etwas mehr als die Hälfte — wer gut vorbereitet ist, hat also reichlich Spielraum. Unvorbereitet ist die Hürde trotzdem nicht zu unterschätzen, denn viele Fragen prüfen Begriffe, die im Alltag selten vorkommen.
Woher die Fragen kommen
Alle Fragen stammen aus einem öffentlichen Katalog des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Er umfasst 300 allgemeine Fragen und je Bundesland 10 weitere, zusammen also 460. Im Test werden daraus die 30 allgemeinen und die 3 Fragen zu Ihrem Bundesland gezogen.
Kein Fragenpool ist kleiner als der, den man ganz durcharbeiten kann.
Weil der Katalog öffentlich ist, kommt im Test keine Frage vor, die man nicht vorher hätte sehen können. Das ist der wichtigste Unterschied zu fast jeder anderen Prüfung: Man kann den Stoff vollständig kennen.
Test „Leben in Deutschland“ und Einbürgerungstest
Der Test „Leben in Deutschland“ ist der Abschlusstest des Orientierungskurses und verwendet denselben Katalog. Dort gilt er ab 15 richtigen Antworten als bestanden; ab 17 richtigen Antworten zählt er zugleich als Nachweis für die Einbürgerung.
Für die Einbürgerung zählen 17 richtige Antworten, auch im Test „Leben in Deutschland“.
Gebühren, Anmeldung, Prüfstellen und Ausnahmen — etwa wer vom Test befreit ist — ändern sich und hängen vom Einzelfall ab. Verbindlich ist allein, was das BAMF und Ihre Einbürgerungsbehörde sagen.
So lässt sich der Katalog sinnvoll lernen
Wer 460 Fragen der Reihe nach durchgeht, vergisst die ersten, bevor er bei den letzten ankommt. Besser ist es, die Fragen nach Themen zu lernen — Grundrechte, Wahlen, Geschichte, das eigene Bundesland — und die schwierigen öfter zu wiederholen als die leichten.
Nach Themen lernen, Schwieriges öfter wiederholen, zum Schluss unter Zeitdruck üben.
Genau so ist Einbürgerungstest online üben aufgebaut: alle Fragen des amtlichen Katalogs im Wortlaut, nach Themen geordnet, mit einer Prüfungssimulation unter echten Bedingungen und einer Anzeige, wann man bereit ist. Es ist ein privates Lernangebot und nicht mit dem BAMF verbunden; den Test selbst legen Sie bei einer zugelassenen Prüfstelle ab.
Danach
So arbeiten wir — und das kommt dabei heraus.
Was in diesem Text beschrieben ist, steckt in jedem Produkt unter diesem Dach. Ansehen lohnt mehr als weiterlesen.
Genau das steckt in:
Weitere Artikel
Sportbootführerschein See: Fragen, Fehler, Ablauf
30 von 285 Fragen, 60 Minuten, zwei getrennt gewertete Teile. Warum die Verteilung der Fehler wichtiger ist als ihre Zahl — und was zur Theorieprüfung noch dazukommt.
Artikel lesenSimple Present: Wann man es benutzt und wo das -s hingehört
Die Grundform der englischen Gegenwart hat genau eine Stolperstelle: die dritte Person Einzahl. Wann das Simple Present steht, wie Frage und Verneinung gebaut werden — und warum das -s so unlogisch wirkt.
Artikel lesenMietrendite berechnen: brutto, netto und der Kaufpreisfaktor
Die Bruttorendite steht in jedem Exposé und sagt wenig. Wie man von ihr zur Nettorendite kommt, was der Kaufpreisfaktor bedeutet — und welche Posten am häufigsten vergessen werden. Mit einem durchgerechneten Beispiel.
Artikel lesen