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Warum unsere Websites keinen Cookie-Banner brauchen
Der Banner ist keine Pflicht — die Einwilligung ist es. Wer nichts tut, was einwilligungspflichtig wäre, braucht beides nicht. Wie das technisch geht und wo die Grenze verläuft.
Die Pflicht gilt der Einwilligung, nicht dem Banner
Kaum ein Missverständnis hält sich so hartnäckig wie dieses: dass jede Website einen Cookie-Banner tragen müsse. Das Gesetz verlangt keinen Banner. Es verlangt eine Einwilligung, bevor auf dem Gerät eines Besuchers Informationen gespeichert oder ausgelesen werden, die für den Dienst nicht unbedingt erforderlich sind — so steht es in § 25 TDDDG, und ähnlich in Art. 6 DSGVO für personenbezogene Daten.
Er ist das Eingeständnis, dass eine Seite Dinge tut, für die sie um Erlaubnis fragen muss.
Daraus folgt der Umkehrschluss, der selten gezogen wird: Wer nichts speichert, was einwilligungspflichtig wäre, braucht keine Einwilligung — und damit keinen Banner. Der Banner ist kein Ausweis von Sorgfalt. Er ist das Eingeständnis, dass eine Seite Dinge tut, für die sie um Erlaubnis fragen muss.
Was eine Seite dafür lassen muss
Verzichtbar ist mehr, als man denkt. Ein fremdes Analysewerkzeug setzt Cookies oder greift auf den Gerätespeicher zu — also zählen wir selbst, auf dem eigenen Server, in Summen statt in Profilen. Eingebettete Schriften, Karten und Videos von fremden Servern übertragen bei jedem Aufruf die IP-Adresse des Besuchers dorthin — also liegen Schriften lokal, und statt eines eingebetteten Videos genügt oft ein Standbild mit Verweis.
Übrig bleibt bei unseren Seiten: nichts. Kein Cookie, kein Zählpixel, keine Anfrage an einen fremden Server. Der Netzwerk-Reiter der Entwicklerwerkzeuge zeigt ausschließlich Adressen der eigenen Domain — das kann jeder Besucher in einer Minute selbst nachprüfen.
Die eine erlaubte Ausnahme
Unbedingt Erforderliches bleibt erlaubt, auch ohne Einwilligung. Ein Warenkorb darf sich merken, was darin liegt; ein Anmeldevorgang darf eine Sitzung halten. Unsere Besucherzählung nutzt genau diese Ausnahme an einer einzigen Stelle: Ein Wert im Sitzungsspeicher verhindert, dass derselbe Besuch doppelt gezählt wird. Er ist mit dem Schließen des Reiters verschwunden und macht niemanden wiedererkennbar.
Die Grenze ist eng, und das ist gut so. Wer sie überdehnt — etwa Reichweitenmessung zum ,unbedingt Erforderlichen' erklärt —, holt sich den Banner durch die Hintertür zurück, nur ohne die Ehrlichkeit.
Was es kostet — und was es einbringt
Der Preis ist Disziplin: keine bequemen Einbettungen, keine fertigen Werkzeuge fremder Anbieter, eigene Lösungen für Dinge, die es anderswo geschenkt gibt. Der Ertrag ist eine Seite, die schneller lädt, weil nichts Fremdes nachgeladen wird; die keinem Besucher ein Klickhindernis vorsetzt; und deren Datenschutzerklärung auf einer Seite Platz hat, weil es wenig zu erklären gibt.
So halten wir es bei jedem Produkt dieses Hauses. Nicht weil es Pflicht wäre — sondern weil eine Seite, die nichts zu verbergen hat, auch nichts wegklicken lassen muss.
Danach
So arbeiten wir — und das kommt dabei heraus.
Was in diesem Text beschrieben ist, steckt in jedem Produkt unter diesem Dach. Ansehen lohnt mehr als weiterlesen.
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